Kaufvertrag für Vodafone Ungarn unterzeichnet

Die staatliche ungarische Investmentgesellschaft Corvinus hat eine Vereinbarung über den Kauf eines 49%igen Anteils an der ungarischen Niederlassung von Vodafone Europe unterzeichnet, während die 4iG-Tochter Antenna Hungária einen 51%igen Anteil an dem Telekommunikationsunternehmen erwirbt, so der Minister für wirtschaftliche Entwicklung – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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Die 660 Milliarden Forint (1,6 Mrd. EUR) teure Übernahme sei die größte in Ungarn seit 1990, so Márton Nagy in einer Erklärung. Die Due-Diligence-Prüfung von Vodafone Ungarn sei abgeschlossen, und der Finanzbericht werde voraussichtlich am 31. Januar vorliegen, so die Erklärung weiter. „In einer durch den Krieg und die Sanktionen belasteten wirtschaftlichen Situation dürfen wir in unserem Bestreben, Ungarns Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit weiter zu stärken, nicht nachlassen“, sagte Nagy. „Ein vorrangiges Ziel der Regierung ist es, neben dem Banken-, Energie- und Mediensektor auch Sektoren von nationaler strategischer Bedeutung wie Versicherungen und Telekommunikation in nationales Eigentum zu überführen. Der Kauf von Vodafone Ungarn dient diesem Ziel und wird die Souveränität unseres Landes weiter stärken.“

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Durch die Übernahme wird ein „nationaler Champion“ im ungarischen Telekommunikationssektor geschaffen, der zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Ungarns beiträgt, indem er die digitalen Standards des 21. Jahrhunderts erfüllt und Privat- und Firmenkunden qualitativ hochwertige Dienstleistungen anbietet, heißt es in der Erklärung. Vodafone Ungarn bedient 3,8 Millionen Kunden.

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