Grippe-Epidemie in Ungarn im Gange

Ungarn erlebt eine Epidemie von grippeähnlichen Erkrankungen, wobei das Respiratorische Synzytialvirus eine große Rolle spielt, so die Landesamtsärztin am Donnerstag – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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Cecília Müller sagte, dass in der ersten Woche des Jahres fast 162.000 Menschen mit einer akuten Atemwegsinfektion ihren Hausarzt aufsuchten, und bei 19.000 von ihnen wurde eine grippeähnliche Erkrankung diagnostiziert. Im Vergleich zur letzten Woche des Jahres hätten die akuten Atemwegserkrankungen um 20 % und die grippeähnlichen Erkrankungen um 50 % zugenommen, sagte sie. Die höchsten Zahlen wurden aus den Komitaten Győr-Moson-Sopron und Békés (West- bzw. Südostungarn) gemeldet, die niedrigsten aus den Komitaten Fejér und Borsod-Abaúj-Zemplén (Ost- bzw. Zentralungarn), fügte sie hinzu.

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In der ersten Woche des Jahres wurden 367 Personen mit akuten Atemwegsinfektionen ins Krankenhaus eingeliefert, 42 Personen mussten intensivmedizinisch behandelt werden. 45,5 % der 367 im Krankenhaus behandelten Patienten waren jünger als zwei Jahre, 41,7 % waren älter als 60 Jahre. Bei 105 Patienten wurde RSV diagnostiziert, bei 100 das Coronavirus und bei 17 die Influenza. Derzeit gibt es kein Verbot, Krankenhäuser zu besuchen, aber das könnte sich ändern, wenn die Zahl der Fälle steigt, sagte sie.

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