Ungarn will Agrar- und Handelsbeziehungen mit China stärken

Ungarn ist entschlossen, seine landwirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit mit China zu verstärken, sagte der Landwirtschaftsminister am Mittwoch und fügte hinzu, dass ein wichtiger Meilenstein dafür die Anerkennung der Regionalisierung durch China in Bezug auf die Vogelgrippe und die Schweinepest wäre – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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Ungarn hat unter den mitteleuropäischen Ländern die meisten Exportgenehmigungen für Lebensmittel nach China, so das Landwirtschaftsministerium in einer Erklärung nach einem Treffen zwischen István Nagy und seinem chinesischen Amtskollegen Ma Youxiang in Budapest. Bei den Gesprächen wies Nagy darauf hin, dass Ungarn und China in diesem Jahr den 75. Jahrestag ihrer diplomatischen Beziehungen begehen und dies eine Gelegenheit biete, ihre Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zu überprüfen und zu verbessern. Sie könnten ihre Beziehungen auch durch Chinas Belt and Road Initiative weiter vertiefen, sagte er und fügte hinzu, dass China ein wichtiger Partner für Ungarn sei.

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Nagy sagte, China sei einer der wichtigsten Akteure der Weltwirtschaft, was bedeute, dass Ungarn der bilateralen Partnerschaft besondere Aufmerksamkeit widme. Obwohl ungarische Agrarprodukte auf dem chinesischen Markt mengenmäßig nicht konkurrieren könnten, seien ungarische Premiumprodukte wie Gänseleber, Tokajer Wein und Mangalitza-Schweinefleisch in der Lage, „sich zu behaupten“. Nagy wies darauf hin, dass Ungarn führend im Saatgutanbau sei und auch bereit sei, seine Erfahrungen in den Bereichen Fischerei- und Aquakulturtechnologien sowie Forschung und Entwicklung zu teilen.

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Die Minister erörterten auch Fragen der Tiergesundheit im Zusammenhang mit der Geflügelpest und der Schweinepest, so das Ministerium. Es fügte hinzu, dass Chinas Anerkennung der Regionalisierung in Bezug auf diese Krankheiten dem ungarischen Außenhandel einen bedeutenden Schub verleihen würde. Zu diesem Zweck wird Ungarns oberster Veterinärbeamter im nächsten Monat eine Delegation von Experten des chinesischen Ministeriums für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten empfangen, die sich über die ungarischen Tiergesundheitsprotokolle und die epidemiologischen Maßnahmen der ungarischen Behörde informieren werden. Nagy sagte, Ungarn und China könnten auch die Zusammenarbeit in Wissenschaft, Bildung und Technologie verstärken. Während des Treffens lud Ma Nagy zur Teilnahme an zwei internationalen Konferenzen ein, die China ausrichten wird, so das Ministerium.

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