Die Investition in das Kernkraftwerk Paks wurde beschleunigt, die Arbeiten schreiten schneller als geplant voran, nachdem alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen vorliegen und weder europäische noch amerikanische Sanktionen in Kraft sind, teilte Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó am Donnerstag in Budapest mit – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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Laut einer Mitteilung des Ministeriums für Außenwirtschaft und Außenpolitik erklärte der Minister in Beantwortung von Journalistenfragen zum Ausbau des Kernkraftwerks Paks, dass das Projekt beschleunigt worden sei, alle behördlichen Genehmigungen vorlägen und weder amerikanische noch europäische Sanktionen in Kraft seien. Wir führen bereits Arbeiten durch, die eigentlich erst für nächstes Jahr geplant waren, und damit ist es so gut wie sicher, dass Anfang Februar der erste Beton in den Boden gegossen wird, und ab diesem Zeitpunkt gilt das Projekt auch nach internationalem Recht als im Bau befindliches Kernkraftwerk, sagte er.
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Péter Szijjártó betonte anschließend, dass das ideologisch begründete Verbot von russischem Erdgas und Erdöl den Sicherheitsinteressen Europas zuwiderläuft, dass die diesbezügliche Entscheidung ein ernstes wirtschaftliches Risiko darstellt und zu erheblichen Preissteigerungen führen kann. „Wir sind dagegen. Die Frage der Energieversorgung darf weder eine politische noch eine ideologische Frage sein. Die Frage der Energieversorgung ist eine rein physikalische Frage”, stellte er klar. „Deshalb werden wir diese Entscheidung natürlich gemeinsam mit den Slowaken vor Gericht anfechten. Sobald die Entscheidung offiziell veröffentlicht wird, werden wir die Klage sofort beim Europäischen Gerichtshof einreichen, sie ist bereits fertig, aber solange die offizielle Entscheidung nicht vorliegt, können wir sie nicht einreichen“, erklärte er. Er vertrat die Ansicht, dass Washington die Herausforderungen der Energieversorgung in Mitteleuropa besser verstehe als Brüssel, wo man „große Bögen darum mache“.
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