Aufgrund des EU-Schnellwarnsystems für Lebens- und Futtermittel (RASFF) mussten im Jahr 2025 in Ungarn Maßnahmen wegen 249 risikobehafteten Produkten ergriffen werden. Die Fälle betrafen hauptsächlich Obst und Gemüse, Geflügelfleisch und daraus hergestellte Produkte sowie Getreide und Backwaren. 82 Prozent der betroffenen Produkte wurden im Ausland hergestellt, teilte die Nationale Behörde für Lebensmittelsicherheit (Nébih) am Montag der Nachrichtenagentur MTI mit.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Von den mehr als 5000 RASFF-Fällen im letzten Jahr betrafen 249 Fälle Ungarn, davon 211 Fälle Lebensmittel, 22 Fälle Futtermittel und 16 Fälle Lebensmittelkontaktmaterialien. In der Mitteilung wurde dargelegt, dass die ungarischen Behörden in 36 Fällen Maßnahmen in Bezug auf Obst und Gemüse ergreifen mussten, in 32 Fällen Geflügelfleisch und daraus hergestellte Produkte und in 17 Fällen Getreideprodukte und Backwaren untersuchten. Es wurde betont, dass nur ein kleiner Teil der Meldungen mit Bezug zu Ungarn inländische Produkte oder Produkte aus heimischen Rohstoffen betrafen. Ungarn meldete im vergangenen Jahr 30 Fälle über das System, von denen die meisten risikobehaftete Lebensmittel betrafen, ein Fall betraf Futtermittel. In ihrer Mitteilung wies die Nébih darauf hin, dass die Behörde auch aktiv an der Verwaltung des AAC-Systems beteiligt ist, das sich mit Nichtkonformitäten wie Qualitätsmängeln und Kennzeichnungsproblemen befasst.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Über diese Plattform gingen 2025 114 Informationsanfragen bei den ungarischen Behörden ein, von denen die meisten Lebensmittel (66) und lebende Tiere (26) sowie Lebensmittelkontaktmaterialien (10) betrafen. Die meisten Anfragen betrafen Probleme beim Transport und bei der Dokumentation lebender Tiere sowie Nahrungsergänzungsmittel, letztere vor allem wegen der Angabe nicht zugelassener gesundheitsbezogener Angaben, teilte die Nébih mit.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
