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Nébih macht auf die Gefahren gefälschter Pflanzenschutzmittel aufmerksam

Der Einsatz gefälschter Pflanzenschutzmittel gefährdet die Ernte, die Umwelt und die Gesundheit – darauf macht die Nationale Behörde für Lebensmittelsicherheit (Nébih) in ihrer einwöchigen Kommunikationskampagne unter dem Motto „Sprühe kein Risiko“ aufmerksam – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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In einer Mitteilung vom Montag erklärte die Behörde: Nach Schätzungen der Europäischen Pflanzenschutzvereinigung sind in Europa 14 Prozent des Pflanzenschutzmittelhandels von Fälschungen und illegalem Vertrieb betroffen, in Ungarn liegt dieser Anteil bei rund 10 Prozent. Die gefälschten Präparate sind unbekannter Herkunft und Zusammensetzung, weshalb weder ihre Wirksamkeit noch ihre Sicherheit garantiert sind. Ihre Qualität und tatsächliche Zusammensetzung sind unkontrolliert, ihre Verwendung kann gefährlich sein – teilten sie mit. Die legal vertriebenen Pflanzenschutzmittel werden von der Behörde nach einer strengen, mehrstufigen Prüfung zugelassen, wobei die Wirksamkeit, das für Mensch und Umwelt akzeptable Risiko sowie die Qualitätsparameter berücksichtigt werden. Die zugelassenen Präparate werden während der gesamten Dauer ihres Inverkehrbringens kontrolliert. Gemäß den Vorschriften können sie mit einem ungarischsprachigen Etikett sowie unter Einhaltung der Gebrauchsanweisung und der Gefahrenhinweise sicher angewendet werden – betonten sie.

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Sie teilten mit, dass die Kommunikationskampagne „Sprühe kein Risiko“ der Nébih die von gefälschten Pflanzenschutzmitteln ausgehenden Risiken in den Mittelpunkt stellt. Die Behörde weist die Käufer darauf hin, Pflanzenschutzmittel ausschließlich von zugelassenen, in Ungarn ansässigen Händlern zu beziehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch auf der Erkennung von Fälschungen: Verdacht wecken können beispielsweise auffallend niedrige Preise, fehlerhafte oder unvollständige Etiketten, das Fehlen einer ungarischen Gebrauchsanweisung sowie unbekannte oder ausländische Verkäufer. Bei Verdacht kann die Nébih-Hotline (06-80/263-244) angerufen werden, und es kann eine Meldung bei der Pflanzenschutzbehörde erstattet werden.

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