Zwischen dem 4. und 10. Mai fand auf der Donau eine einwöchige internationale Wasserpolizeiaktion statt, bei der 53 Lastkähne, 2 Tankschiffe, 21 Passagierschiffe sowie 83 Freizeit- und Sportboote kontrolliert wurden, teilte die Budapester Polizeibehörde (BRFK) am Mittwoch auf der Website police.hu mit. Sie fügten hinzu: In 48 Fällen wurden vor Ort Bußgelder verhängt, in 12 Fällen erstatteten die Polizisten Anzeige wegen Ordnungswidrigkeiten – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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Der Mitteilung zufolge waren an der unter dem Namen „Watersec 2026“ durchgeführten Kontrolle Ungarn, Rumänien, Kroatien, Bulgarien und die Slowakei beteiligt. Während der einwöchigen Aktion wurden vor allem Verstöße von Freizeit- und Sportbootfahrern festgestellt, während bei den Berufsschiffern kleinere Mängel in Bezug auf Dokumente, Genehmigungen und Sicherheitsausrüstung festgestellt wurden. Gegen je eine Person wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer eines Wasserfahrzeugs bzw. wegen des Diebstahls einer elektronischen Boje eingeleitet. Aquapol, ein europäisches Netzwerk für polizeiliche Zusammenarbeit, das auf die Sicherheit des Wasserverkehrs und der Schifffahrt sowie auf die Bekämpfung von Verstößen gegen das Wasserrecht spezialisiert ist, umfasst 19 Länder und 26 Organisationen. Innerhalb dieses Netzwerks übernimmt seit dem 1. Februar 2026 die Donau-Wasserpolizei (DVRK) der Budapester Polizeibehörde die Vorsitzfunktionen für den Knotenpunkt Donau-Schwarzes Meer, hieß es. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit fand die Aktion „Watersec 2026“ statt. Die DVRK überwacht das ganze Jahr über den Schiffsverkehr auf dem gesamten ungarischen Abschnitt des Flusses, geht gegen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten vor und hilft Menschen, die auf dem Fluss in Not geraten sind.
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