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Lokbrand in Kelenföld – Vitézy verspricht eine Neugestaltung der Fahrgastinformation

Der Minister für Verkehr und Investitionen versprach in seinem Facebook-Video vom Montagabend, das er am Bahnhof Kelenföld aufnahm, eine Erneuerung der Fahrgastinformation. Dávid Vitézy veröffentlichte seinen Beitrag, nachdem der Verkehr in Kelenföld, der aufgrund des Lokomotivbrands am Nachmittag stundenlang unterbrochen war, wieder aufgenommen wurde – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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Der Minister erklärte: Gemeinsam mit den Leitern des Katastrophenschutzes müsse geprüft werden, ob es bei einem Lokbrand, der sich auf einem Abstellgleis ereignet habe, tatsächlich notwendig gewesen sei, den Verkehr für mehrere Stunden stillzulegen. Sicherheit und Vorsicht stünden an erster Stelle, doch die Abläufe müssten überdacht werden, fügte er hinzu. Der Minister erklärte: Die Information der Fahrgäste sei nicht so gelungen, wie sie hätte sein sollen, da die dafür vorgesehenen Systeme der MÁV veraltet seien. Als Beispiel nannte er, dass es in der Unterführung in Kelenföld keine angemessene Lautsprecheranlage gebe und die Informationsmonitore zu klein seien, sodass nur wenige Informationen darauf Platz fänden. Dávid Vitézy erklärte: Man werde mit der Entwicklung eines neuen Systems beginnen, dessen Kern darin bestehe, dass bei ähnlichen Betriebsstörungen die zur Ergreifung von Maßnahmen befugten Fachkräfte schnell an jeden beliebigen Ort gelangen könnten. Der Minister führte die mobile Einheit der österreichischen Eisenbahngesellschaft als Beispiel an.

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Er teilte mit, er habe die MÁV-Führung gebeten, den Informationsaustausch, der von seinem Vorgänger, dem Fidesz-Politiker János Lázár, „verboten und abgeschafft“ worden war, unverzüglich wieder aufzunehmen; als Teil davon werde Mávinform wieder zeitnah aktualisiert. Die Betriebskultur der Eisenbahngesellschaft müsse geändert werden: Wenn es Probleme gebe, solle man nicht versuchen, diese vor den Fahrgästen zu leugnen, sondern die Informationen weitergeben, um ihre Geduld bitten und deutlich machen, dass man daran arbeite, das „schreckliche Erbe“ zu beseitigen und den Schienenverkehr zu erneuern. Das werde viel Zeit in Anspruch nehmen, doch bis dahin müsse mehr getan werden, um die Fahrgäste angemessen zu informieren, sagte der Minister.

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Dávid Vitézy teilte mit: Er habe nun erfahren, dass die BKK nicht mit Ersatzbussen helfen konnte, weil János Lázár 2024 beschlossen habe, dass Busse im Linienverkehr Mautgebühren zahlen müssen, die Fahrzeuge der Hauptstadt jedoch nicht über die dafür erforderlichen Bordgeräte verfügen. Er fügte hinzu: Er habe den Mautdienstleister gebeten, angesichts der Situation höherer Gewalt eine Lösung dafür zu finden. Am Dienstag werde mit der Ausarbeitung einer Gesetzesänderung begonnen, damit Linienbusse keine Maut zahlen müssen, sagte der Minister.

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