Die Gespräche zwischen den Akteuren, die an der Einführung und dem Betrieb der Flugverbindung München-Pécs beteiligt waren, laufen weiter – teilte die Stadtverwaltung von Pécs der Nachrichtenagentur MTI mit, nachdem das deutsche Unternehmen, das die Flugverbindung zwischen der Stadt im Komitat Baranya und der bayerischen Metropole betrieb, die Einstellung seines Flugbetriebs angekündigt hatte – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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In einer Mitteilung der Stadtverwaltung der Komitatsstadt in Baranya hieß es: Die Verhandlungen zwischen den Parteien seien bereits aufgenommen worden, nachdem das Unternehmen, das die Flüge zwischen Pécs und München betrieb, angekündigt hatte, seinen Flugbetrieb einzustellen. In Zusammenarbeit mit der deutschen Skyhub Pad GmbH sowie der dänischen Danish Air Transport (DAT) werden seit März zweimal wöchentlich – montags und donnerstags nachmittags Passagiere auf der Strecke München-Pécs-München befördert, doch das erstgenannte Unternehmen hat – unter anderem aufgrund des drastischen Anstiegs der Kosten im deutschen Inlandsflugverkehr – beschlossen, seine Flüge ab dem 10. Juni auszusetzen.
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In der Mitteilung hieß es außerdem, dass in der ersten Juniwoche ein Investoren-Treffen stattfinden werde, an dem die Aktionäre von Skyhub, die Leiter der Flughäfen Paderborn und Lübeck, die dänische Partnerfluggesellschaft DAT sowie Vertreter der Lufthansa teilnehmen würden. Nach Angaben des stellvertretenden Bürgermeisters setzen sich alle Partner für die weitere Durchführung der Flüge ein. Anfang Mai wurde bekannt gegeben, dass sich die Lufthansa als offizieller Codeshare-Partner dem im März gestarteten Linienflug Pécs-München anschließt, was den Reisenden mit Anschlussflügen eine einfachere und schnellere Reise ermöglichte.
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Auf dem Flughafen in Pogány, einer kleinen Gemeinde südlich von Pécs, der mittelgroße Flugzeuge mit einer Kapazität von 50 bis 100 Passagieren aufnehmen kann, wurde Ende März dieses Jahres der Linienflugverkehr wieder aufgenommen. Márk Dragovácz, Geschäftsführer der Pécs-Pogányi Repülőteret Működtető Kft., erklärte auf einer Pressekonferenz Anfang Mai auf Anfrage der Nachrichtenagentur MTI: Die bis dahin gestarteten Flüge seien mit einer durchschnittlichen Auslastung von etwa fünfzig Prozent durchgeführt worden. Der Geschäftsführer teilte damals außerdem mit, dass die Pécs-Pogányi Repülőteret Működtető Kft., die zu 51 Prozent dem ungarischen Staat und zu 49 Prozent der Stadtverwaltung von Pécs gehört und 25 Mitarbeiter beschäftigt, das Jahr 2025 mit einem Nettoumsatz von 91 Millionen Forint und einem Gewinn von 11 Millionen Forint abgeschlossen habe. Für Entwicklungen, die auch dem Linienverkehr dienen, erhielt das Unternehmen zuvor staatliche Fördermittel in Höhe von rund 240 Millionen Forint sowie kommunale Fördermittel in Höhe von 155 Millionen Forint.
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