Am Freitag empfing Außenministerin Anita Orbán bei einem Arbeitsfrühstück die in Ungarn akkreditierten Botschafter der Mitgliedstaaten der Europäischen Union – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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Die Ministerin berichtete darüber auf ihrer Facebook-Seite und erklärte: Derzeit hat Zypern den turnusmäßigen Vorsitz im Rat der Europäischen Union inne, ab dem 1. Juli übernimmt Irland diese Aufgabe. Sie teilte mit, dass sie bei dem Arbeitsfrühstück kurz die wichtigsten Aufgaben der ungarischen Außenpolitik vorgestellt habe und die Botschafter anschließend Fragen zur außenpolitischen Ausrichtung Ungarns, zu seinem Engagement in Europa und zu seinen langfristigen politischen Zielen stellen konnten.
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Sie wies darauf hin, dass auch darüber gesprochen wurde, dass es in den bilateralen Beziehungen noch viele ungenutzte Möglichkeiten gebe, sowohl im wirtschaftlichen, bildungspolitischen, kulturellen, innovativen als auch diplomatischen Bereich. Es liege im Interesse Ungarns, dass aus diesen Beziehungen praktische Ergebnisse hervorgehen, betonte die Außenministerin. Anita Orbán betonte: Im Laufe des Gesprächs kam auch die Funktionsweise des staatlichen Institutionensystems zur Sprache; man sei sich einig, dass „die Wiederherstellung der Checks and Balances auf institutioneller Ebene nicht in einem einzigen Schritt erfolgen kann“. Das Ziel sei der Aufbau einer berechenbareren, transparenteren und verantwortungsvolleren staatlichen Funktionsweise – betonte die Leiterin der ungarischen Diplomatie.
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