Das in Singapur ansässige Unternehmen Vulcan Shield, das Hochtemperatur-Isolationslösungen für verschiedene Branchen liefert und derzeit ein Werk in Békéscsaba (Südostungarn) errichtet, hat laut Lóránt Komjáti, dem Geschäftsführer der ungarischen Niederlassung, mit 12 Mitarbeitern die Testproduktion in einem von Linamar Hungary angemieteten Werk aufgenommen – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Bei einer Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag erklärte Komjáti, dass ein ungarisches Unternehmen die erste eigene Fabrik des Unternehmens entwirft und der Prozess innerhalb weniger Monate abgeschlossen sein könnte. Komjáti sagte, dass in der aktuellen Testphase nur die letzten 5-8 Prozent des Produktionsprozesses in Békéscsaba durchgeführt werden. In der letzten Phase der Investition soll ein Chemiewerk errichtet werden. Er merkte an, dass mit der Planung des Chemiewerks voraussichtlich erst in 1,5 bis 2 Jahren begonnen werde; bis dahin werde das Material aus China importiert. Er betonte, dass man nicht vorhabe, Arbeitskräfte aus Drittländern einzustellen, und dass Experten aus China nur vorübergehend kommen würden, um lokale Arbeitskräfte zu schulen. Das Werk in Békéscsaba werde das erste von Vulcan Shield in Europa sein und Produkte für die Luft- und Raumfahrt sowie die Schwerindustrie liefern, vor allem für den US-amerikanischen und den europäischen Markt, fügte er hinzu. Man habe bereits eine Kooperationsvereinbarung mit dem Berufsbildungszentrum Békéscsaba und der Universität Szeged unterzeichnet. In fünf bis sechs Jahren werde man vor allem Ingenieure benötigen, sagte er.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Vulcan Shield legte Anfang April den Grundstein für das 280 Mrd. HUF teure Werk in Békéscsaba; die Regierung plante, die Investition mit 50 Mrd. HUF zu unterstützen, doch Komjáti erklärte, man habe den Fördervertrag für das Projekt noch nicht unterzeichnet.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
