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Regierung: Umverteilung des Stromverbrauchs zeigt messbare Wirkung

Die öffentliche Kommunikation der Regierung zur Umverteilung des Stromverbrauchs und die freiwilligen Einschränkungen seitens der Großverbraucher haben zu messbaren Ergebnissen geführt, teilte die Regierung in ihrer am Dienstag auf kormany.hu veröffentlichten Pressekonferenz zur Hitzewarnung mit – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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Der Verteidigungsrat habe die Lage im Kernkraftwerk Paks sowie die Ergebnisse der Trinkwasserrestriktionen geprüft, hieß es in dem Bericht. Nach Angaben des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Energie lag die Bruttospitzenlast am Montag bei 6.438 MW und damit 562 MW unter den prognostizierten 7.000 MW. Die erwartete Bruttospitzenlast des Netzes für Dienstag liege bei 7.100 MW, fügte das Ministerium hinzu. „Dies bedeutet, dass die Umverteilung des Stromverbrauchs eine messbare Wirkung gezeigt hat“, erklärte die Regierung. In Paks betrug der niedrigste Wasserstand der Donau am Sonntag um 23 Uhr 140 cm bei einer Wassertemperatur von 28,5 °C. Um einen sicheren technischen Betrieb des Kernkraftwerks Paks zu gewährleisten, sind 16 Pumpen in den Pumpstationen in Betrieb, vier weitere Pumpen im Hafen sowie elf weitere in Bereitschaft am Ufer. Die Bedingungen für eine Hitzewarnung der Stufe 3 sind eindeutig erfüllt, und aktuelle Vorhersagen deuten auf eine anhaltende, extrem hohe Hitzebelastung mit nur mäßiger Abkühlung in der Nacht hin, hieß es in dem Bericht.

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Unterdessen teilte das Umweltministerium mit, dass der durchschnittliche Wasserstand des Balaton nach Angaben der Nationalen Wasserwirtschaftsbehörde bei 55 cm liegt, wobei der Wasserstand des Sees am Montag um 1 cm gesunken ist. Der Wasserstand des Velence-Sees beträgt 30 cm, unverändert gegenüber Montag, und liegt 23 cm unter dem niedrigsten jemals gemessenen Stand. Das Ministerium für Soziales und Familie stellte fest, dass landesweit 19 Notrufe im Zusammenhang mit der roten Hitzewarnstufe bei den regionalen Rettungsleitstellen eingegangen sind. Das Gesundheitsministerium gab unter Berufung auf den Nationalen Rettungsdienst an, dass landesweit 14 Rettungswagen-Einsätze aufgrund von hitzebedingten Symptomen erforderlich waren. Ausfälle der Klimaanlagen in Krankenhäusern wurden in Nyíregyháza, Kaposvár, Gyula, Hódmezővásárhely, im Szent-László-Krankenhaus in Budapest, im Krankenhaus von Keszthely, in Tatabánya und in Dunaújváros verzeichnet.

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Das Verkehrsministerium teilte mit, dass aufgrund der extremen Temperaturen auf 15 Bahnstrecken sowie auf den S-Bahn-Linien H5 und H7 Geschwindigkeitsbegrenzungen verhängt wurden. Die Ungarische Straßenverwaltungsgesellschaft verteilte an drei Standorten 1.297 Liter Wasser. Das Innenministerium gab an, dass Katastrophenschutzkräfte seit dem letzten Bericht bei 86 Bränden in Wäldern und in der Vegetation im Einsatz waren. Ein landesweites Verbot von offenen Feuern bleibt weiterhin in Kraft.

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Das Militär hat Trinkwasser von Szár zum Stausee Csabdi-Vasztélypuszta geliefert, 1.000 Beutel nach Dány transportiert und liefert innerhalb von 24 Stunden Trinkwasser von Budapest nach Szentendre sowie von Pócsmegyer nach Tahitótfalu. Zudem wurden jeweils 600 Beutel Trinkwasser an die U-Bahn-Station „Bikás Park“ und an die Fachklinik „Szent Kristóf“ im 11. Bezirk von Budapest geliefert. Auf der Website hieß es, die landesweit höchste Temperatur habe bei 38 °C gelegen, in Budapest seien es bis zum Mittag 36 °C gewesen. Es wurden keine Niederschläge verzeichnet, und auch für Dienstag werden keine erwartet.

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