Zalaegerszeg: Mörder lebenslang im Gefängnis

Das Gericht zweiter Instanz bestätigte das Urteil des Gerichtshofes Zalaegerszeg, demzufolge der 31-jährige Csaba F. eine lebenslängliche Haftstrafe zu verbüßen hat. Dem Verurteilten konnte nachgewiesen werden, dass er am 25. Juni des letzten Jahres eine alleinstehende, ältere Frau in deren Wohnung in Zalaegerszeg ermordet und von ihr 90 Tausend Forint geraubt hatte.



Csaba F. war mehrfach vorbestraft und verbüßte eine Bewährungsstrafe, als er im Juni des letzten Jahres unbedingt an Geld kommen wollte. Seine Lebensgefährtin hatte ihn unter anderem wegen körperlicher Übergriffe verlassen und wollte nur zu ihm zurückkehren, wenn er sie in Gödöllő abholt. Der Mann hatte keine Arbeit, somit kein geregeltes Einkommen. Die von Verwandten geliehenen 14 Tausend Forint reichten nicht aus, der Frau imponieren zu können.

So zog er sich am Abend vor dem Mord dunkle Kleidung und Handschuhe an, stieg nach Mitternacht im Schutz der Dunkelheit ohne Probleme in den Hof des Hauses in der Hock János utca ein. Dort nahm er eine Eisenstange an sich, brach in das Haus ein und schlich sich ins Schlafzimmer. Mit der Eisenstange erschlug er eiskalt die dort schlafende Frau, um dann ungestört die Wohnung nach Geld und Wertgegenständen zu durchsuchen. Um seine Spuren zu verwischen, verstreute er zum Schluss Kaffeepulver und Reinigungsmittel und schlich sich davon. Die Polizei kam ihm dennoch auf die Spur und ein Jahr später wurde er verurteilt.

Wegen der Schwere des Verbrechens erhielt der Mann eine lebenslängliche Haftstrafe, der früheste Zeitpunkt zur Prüfung einer bedingten Entlassung wurde vom Gericht auf 27 Jahre festgelegt. Der Angeklagte und sein Verteidiger legten gegen dieses Urteil Rechtsmittel ein, die nun vom Tafelgericht abgewiesen wurden.

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