Immer mehr Ungarn surfen im Internet

In Ungarn gehen immer mehr Menschen online. Im ersten Halbjahr 2009 stieg unter den 15- bis 69-jährigen das Anteil der Internet-Nutzer um drei Prozentpunkte. Damit erreichte die Internet-Penetration 52 Prozent. 3,9 Millionen Menschen gingen mindestens monatlich regelmäßig ins weltweite Netz, während der Anteil der wöchentlichen Nutzer 47 Prozent betrug, berichtet das Marktforschungsinstitut NRC auf der Basis seiner jüngsten Untersuchung.

Noch höher ist die Zahl derer, die schon einmal das Internet „ausprobiert“ haben. Dennoch gelte noch immer, dass praktisch zwei Fünftel der Bevölkerung über keinerlei persönliche Erfahrungen mit dem Internet verfügen.

Die derzeitige Penetration ist im Vergleich zu anderen Ländern noch relativ gering, heißt es weiter. Das gelte nicht nur in Bezug auf die USA und die skandinavischem Länder mit sehr hoher Penetration, sondern auch zur EU, wo der Durchschnittswert über 60 Prozent liegt.

Eine Ausnahmesituation gilt auch für das Internet in Budapest. Hier beträgt die Penetration 70 Prozent. In kleinen Siedlungen wird dieser Wert dagegen mit etwa 12 Prozent angegeben.

Wizz Air eröffnet Fluglinie nach Budapest

Gegen den allgemeinen Trend des Abbaus von Flugverbindungen in Europa angesichts der weltweiten Krise hat das Unternehmen Wizz Air eine neue Linie zwischen dem Flughafen Düsseldorf-Weeze und Budapest eröffnet. Zu Wochenbeginn landete die erste Maschine pünktlich in der ungarischen Hauptstadt, berichtet die Ungarische Tourismus AG am Dienstag. Zur Einführung der neuen Verbindung bietet Wizz Air zwei Flüge pro Woche an, noch im Winterhalbjahr soll jedoch auf drei Flüge aufgestockt werden. Mit dem ersten Flug trafen 70 Passagiere in Budapest ein. Bislang hatte nur die Lufthansa aus der Düsseldorfer Region Budapest ohne Zwischenstopp auf dem Flugplan.

Ungarn beginnt Impfung gegen Schweinegrippe

In Ungarn wird der Impfstoff gegen die Schweinegrippe (H1N1-Virus) am Dienstag nächster Woche ausgeliefert, teilte der Amtsarzt des Landes, Ferenc Falus, an diesem Montag auf einer Pressekonferenz in Budapest mit. Die unentgeltliche Impfung soll in drei Phasen erfolgen. Zuerst erhalten sie Menschen, die an schweren Krankheiten leiden, schwangere Frauen, Mitarbeiter des Gesundheitswesens sowie Mitarbeiter der wichtigsten Infrastrukturen. Am Auslieferungstag stehen zwei Millionen Dosen des Impfstoffes zur Verfügung, der bis zu einem Jahr vor dem Virus Schutz bieten soll.

In der zweiten Phase sollen gesunde Kinder unter 14 Jahren und Mitarbeiter des Bildungswesens geimpft werden. Die dritte Phase erfasst dann Menschen, die mit Säuglingen unter einem halben Jahr in einem Haushalt leben. Nach Aussage des Amtsarztes kann der entscheidende Teil der Impfungen innerhalb von sechs Wochen abgeschlossen werden.