Januar/Februar 2009: Weniger Touristen in West-Transdanubien (Nyugat-Dunántúl)

Das Zentrale Statistische Amt (KSH) vermeldet einen Gästerückgang in den ersten Monaten des Jahres.

Um 3,8 Prozent sank die Besucherzahl in der Region und dem genannten Zeitraum. Auch 3,1 Prozent weniger Übernachtungen waren zu verzeichnen. Von den Übernachtungen insgesamt entfielen 8,8 Prozent auf Fünf-Sterne-Hotels, 51,4 Prozent auf Vier-Sterne-Häuser, den Rest teilen sich Drei-Sterne-Unterkünfte und Kurhotels.

33,2 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland, davon wiederum 90 Prozent aus EU-Staaten. Ein stärkerer Besucherandrang als bisher wird aus Tschechien, der Slowakei und Rußland registriert. Freie Hotelbetten werden auch weiterhin garantiert, auch wenn die Touristenzahlen im Sommer nach oben schnellen werden. Im Januar und Februar betrug die Auslastung der Hotelbetriebe gerade mal 28,4 Prozent.

Die Region West-Transdanubien umfaßt die Komitate Győr-Moson-Sopron, Vas und Zala; der Begriff (ungarisch Nyugat-Dunántúl) leitet sich vom Lateinischen "jenseits der Donau" her.

 

(Quelle: monitormagazin.hu/MTI)  

Neuer Flughafen kostet fünf Milliarden Forint

Bereits im Herbst kommenden Jahres soll der Flughafen BudaWest bei Veszprém seinen Betrieb aufnehmen.

Das erklärte Csaba Cziráki, Mitglied des Direktoriums der investierenden BudaWest Aktiengesellschaft (Zrt.) Der mit zwei Gemeinden geschlossene Vertrag, der eine Eröffnungsfrist bis spätestens 25. September 2010 vorsieht, soll pünktlich erfüllt werden. Auch Einwände von Anwohnern, die vehement gegen Ein- bzw. Ausflugschneisen über den Balaton protestieren, könnten die Planerfüllung nicht verhindern.

Auf dem künftigen Flughafen bei Szentkirályszabadja, früher als militärische Einrichtung genutzt und jetzt selbst bei Fachleuten als wenig sinnvoll umstritten, werden für fünf Milliarden Forint zunächst die Start- und Landebahn als auch die Rollwege erneuert. Ganz nebenbei entstehen auch ein Reiseterminal sowie moderne Navigationseinrichtungen, die einen sicheren Flugverkehr auch bei Schlechtwetter garantieren sollen.

Die Investorengesellschaft hat bisher bereits um die zwei Milliarden Forint in das Projekt gesteckt. Die dafür notwendigen Aufwendungen werden nur zum Teil aus eigenen Mitteln bestritten, der Rest durch Kredite finanziert. Auch János Debreczenyi, Bürgermeister von Veszprém, gibt sich optimistisch, was den insgesamt pünktlichen Fortgang der Arbeiten anbelangt, auch wenn es bei einzelnen Nebenvorhaben, wie dem Bau einer Frachtbasis, zu leichten Planverzögerungen kommen kann.

 

(Quelle: helikonportal.hu)