IV. Heurigen- und Käse-Festival in Ungarn

Das altehrwürdige Gerbeaud-Haus am Budapester Vörösmarty-Platz ist auch in diesem Jahr Austragungsort des Heurigen- und Käsefestivals in Ungarn. Am 24. und 25. November können sich dort Gäste persönlich mit den Produzenten treffen und fachliche Informationen über die Kniffe bei der Herstellung von heurigem Wein und von Käse erhalten, kündigt die Ungarische Tourismus AG an. Auf dem Festival wird der „Käseerzeuger des Jahres“ und der „Beste heurige Wein“ gewählt. Außerdem gibt es ein Treffen zum 20-jährigen Jubiläum der Internationalen Trauben- und Weinstädte.

Gerbeaud im Herzen von Budapest gehört zu den traditionsreichsten, größten und berühmtesten Cafés und Konditoreien Europas. Sie wurde 1858 gegründet und gelangte bereits um 1900 unter dem Besitzer Emil Gerbeaud zu Weltruhm. 1997 wurde das Haus liebevoll restauriert, so dass es heute wieder die Atmosphäre der Gründerzeit ausstrahlt.




REWE Touristik mit starkem Zuwachs bei Ungarn-Reisen

Budapest – Die Touristiksparte der REWE Group will in diesem Jahr bei Ungarn-Reisen einen Zuwachs von 40 Prozent erreichen. Auch für 2008 sagt die Nummer drei der deutschen Reisebranche eine Rekordsteigerung voraus, berichtet die Ungarische Tourismus AG von der mehrtägigen Katalogvorstellung von REWE mit 1300 deutschen Reisefachleuten in Budapest. Hauptgrund des Wachstums sei, dass der Balaton erneut an Popularität gewinnt. Bei der Budapester Veranstaltung hätten deutsche Experten nach eigener Aussage außerordentlich positive Eindrücke von Ungarn gewonnen.

REWE Touristik veranstaltete bisher ihre Katalogpräsentation nur im deutschen Sprachraum. Daher sei es eine große Ehre und Chance für Ungarn gewesen, dass es dafür in diesem Jahr ausgewählt wurde, heißt es in der Mitteilung. Der Vertreter der REWE-Gruppe habe berichtet, dass beim Tourismus nach Ungarn, darunter zum Balaton, bereits günstige Veränderungen aufgrund der Verkaufsstatistik gemacht wurden. Unter den Ungarn-Angeboten von REWE gebe es in erster Linie das „ungarische Meer“, außerdem würden den deutschen Reisenden aber auch Heil- und Wellnessreisen sowie Budapest-Besuche angeboten.

Vom Standpunkt des Ungarn-Tourismus haben die Veranstaltungen ausländischer Fachleute in Ungarn große Bedeutung. Das sei besonders bei hervorgehobenen Entsende-Märkten der Fall, heißt es in einer Mitteilung der Ungarischen Tourismus AG.

Im Jahr 2005/2006 verreisten 4,8 Millionen Urlauber mit den sechs REWE-Veranstaltern ITS, Jahn Reisen und TJAEREBORG sowie Dertour, Meiers Weltreisen und ADAC Reisen. Dabei wurden rund 2,7 Milliarden Euro umgesetzt. Das entspricht einem Marktanteil von 13,4 Prozent.

Ungarn: Bedeutende Betrugsfälle mit Bankkarten aufgedeckt

Mehrere groß angelegte Fälle von Betrug mit Bankkarten haben ungarische Sicherheitskräfte in jüngster Zeit aufgedeckt. Zuletzt wurden drei Ausländer wegen des Verdachts auf Betrug mit Geldkarten im Umfang von mehreren Millionen Forint festgenommen. Wie die Zeitschrift HVG auf ihrer Internetseite berichtet, befanden sich fast drei Millionen Forint (etwa 12 000 Euro) in den Taschen der Rumänen. Bei einer Haussuchung in ihren Unterkünften förderten Polizisten 300 gefälschte britische Bankkarten zutage. Die Polizei prüft jetzt, wie die mutmaßlichen Täter zu den Daten für die Plastikkarten gelangten und wo sie die Kopien anfertigten.

Am 18. Oktober waren Mitarbeiter einer Handelsbank darauf aufmerksam geworden, dass an einem Automaten innerhalb kurzer Zeit sehr viel Bargeld abgehoben wurde und in jedem Fall aus England stammende Bankkarten zum Einsatz kamen. Bald stellte sich heraus, dass es sich ausnahmslos um gefälschte Bankkarten handelte, mit denen die dreiköpfige Gesellschaft Geld an verschiedenen Punkten der Innenstadt abhob. Zivile Ermittler stellten die drei schließlich in der Nähe eines Automaten, wo sie gerade Geld abgehoben hatten. Gegen sie wurde zunächst für 30 Tage Haftbefehl erlassen.

Erst vor wenigen Tagen war ein wahrscheinlich noch größerer Fall bekannt geworden. Ebenfalls rumänische Bankkarten-Betrüger flogen in Budapest auf, wo sie sich von Automaten mehrerer Geldinstitute 18 Millionen Forint abhoben, teilte das Nationale Ermittlungsbüro mit. Sie hatten 1000 mal Geld abgehoben oder versucht abzuheben. Insgesamt wollten sie auf 41 Millionen Forint kommen. Gegen sie wird die Anklage vorbereitet.

In diesem Fall beschlagnahmten die Ermittler 180 falsche Bankkarten und einen Computer mit den Daten von Karten, die in Italien beschafft wurden. Jede der falschen Karten war an Automaten ungarischer Geldinstitute eingesetzt worden. Auf dem Rechner befanden sich 27 069 Nummern von Geldkarten, die für weitere Abhebungen geeignet gewesen wären.

Die Tatverdächtigen waren noch im November vorigen Jahres während einer Straftat oder der Flucht gefasst worden. Dabei wurde bei ihnen auch Bargeld von mehr als 20 Millionen Forint sichergestellt.

Der Balaton Zeitung Reiseclub – Leserreisen im Dezember 2007

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Mit einem neuen Angebot möchten wir die Dienstleistungspalette der Balaton Zeitung bereichern. Ungarn und das Nachbarland Österreich sind reich an Natur- und Kulturdenkmälern. Viele davon kennen wir bereits, manche würden wir uns ganz gern einmal anschauen. Erleben Sie die schönsten Sehenswürdigkeiten mit uns gemeinsam! Wir laden alle Leser der Balaton Zeitung zur Teilnahme an unseren Fahrten und am Balaton Zeitung Reiseclub ein. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen.

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Streik bei der ungarischen Bahn

Im Bahnverkehr Ungarns ist am Mittwoch mit Störungen zu rechnen. Die Gewerkschaften der Eisenbahner bereiten für die Zeit zwischen 6.00 und 8.00 Uhr einen landesweiten Streik vor, teilten die Vorsitzenden der Freien Gewerkschaft der Werktätigen der Eisenbahn und der Gewerkschaft der Eisenbahner, István Gaskó und Dezső Simon, ungarischen Medienberichten zufolge mit. Als Grund für den Streik führten die Gewerkschaften Vorbereitungen auf die Einstellung weiterer Bahnlinien und die Einschränkung des Bahnverkehrs durch das Verkehrsministerium an.

90 bis 100 Prozent der Bahnbeschäftigten ist nach Einschätzung ihrer Gewerkschaftsführung zur Arbeitsniederlegung bereit. Verhandlungen über mögliche Dienstleistungen während des Streiks werden wenig Erfolgsaussichten eingeräumt, da die Eisenbahngesellschaft fordere, dass alle Züge verkehren. Sollte der Zwei-Stunden-Streik kein Ergebnis bringen und keine ernnsthaften Verhandlungen über die Bahnlinien starten, sei mit weiteren Arbeitsniederlegungen zu rechnen, hieß es von Seiten der Gewerkschaften.