Balatonmáriafürdő öffnet sich dem „Zahnarzttourismus“

Die Pelso Hotel GmbH eröffnet noch im März eine Pension in Balatonmáriafürdő, die den anreisenden Dentaltouristen neue Möglichkeiten bieten soll.

Ein Vertrag über 34,3 Millionen Forint EU-Förderung ist bereits unterzeichnet worden. Die Gesamtinvestitionen von 114,7 Millionen Forint sind damit zu 80 Prozent gesichert.

Die jetzige Eigentümerfamilie hat eine Immobilie renoviert und erweitert, die ein Bauunternehmer vor 20 Jahren für Urlaubszwecke errichtet hatte und die seit 2000 leerstand. Laut András Balla, dem geschäftsführenden Direktor, entstanden aus ursprünglich zehn Zimmern sieben neue sowie ein Konferenzraum. Die erstklassige Pension erwartet bis 40 Gäste zu zahnärztlichen Behandlungen und einem angenehmen Aufenthalt; auch ein umfangreiches Wellnessangebot steht zur Verfügung.

Nach Kenntnis der Inhaber bestehen außer in Hévíz keine dentaltouristischen Einrichtungen, so könnte mit der neuen Pension nicht nur zahntechnisch eine Lücke geschlossen werden. Man vertraut in erster Linie auf den guten Ruf und die relativ niedrigen Preise ungarischer Dentalleistungen. Vor allem englische und deutsche Kunden liegen im Fokus, nicht zuletzt wegen des nahegelegenen Flughafens. Mit Zahnärzten aus Hévíz und Keszthely wurden bereits konkrete Vereinbarungen getroffen, weitere Verträge sind in Vorbereitung.

(Quelle: mti)

Enttäuschte Gemeinde in Somogy

Ecseny muß 1-Forint-Grundstücke mit hohem Aufwand zurückkaufen

In Ecseny lief im vergangenen Jahr die Vierjahresfrist der 1-Forint-Grundstücksaktion ab, bei der diejenigen für eine symbolische Summe ein Grundstück erhielten, die im Gegenzug eine Unternehmung oder Dienstleistung auf die Beine stellen mussten, um so der raschen Entvölkerung des schwäbischen Ortes im Komitat Tolna entgegenzuwirken.

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Erneutes Feuer in Roma-Getto kein Anschlag

Aller Wahrscheinlichkeit nach gibt es keinen Zusammenhang zwischen den beiden Bränden vergangene Woche im Roma-Getto von Tatárszentgyörgy (Komitat Pest). Beim ersten waren am Montag der 27-jährige Familienvater und dessen 4-jähriger Sohn durch Schüsse aus einer Schrotflinte ermordet worden. Der zweite brach am Freitag aus, wurde jedoch nach bisherigen Untersuchungsergebnissen nicht durch Brandstiftung verursacht, berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

Der Brandherd des zweiten Feuers sei im Haus zweifelsfrei ermittelt worden, sagte der Direktor des Komitats-Katastrophenschutzes, Ferenc Zoltán, auf einer Pressekonferenz. Die Flammen seien in der Küche ausgebrochen. Außerdem hätten die Experten keinerlei Brandbeschleuniger gefunden. Fremdeinwirkung sei daher mit großer Sicherheit auszuschließen.