Ausstellung im Künstlercafé von Balatonfüred

Bild von Malerin Julianna Holányi
Bild von Malerin Julianna Holányi; Holányi Julianna: Csónakkikötő
Das Künstlercafé „Óvárosi Művészkávéház” zeigt das ganze Jahr über Werke von Künstlern der Region. Am 14. Februar 2013 eröffnete eine Ausstellung der Malerin Julianna Holányi mit dem Titel „Frühlingsrufen”.

Die sehr erfolgreiche Künstlerin stammt aus Siebenbürgen in Rumänien und absolvierte die Malschule von Aiud. 1996 nahm sie in Martonvásár an einem Meisterkurs Aquarell und Collage des Süd-Koreaners Beung-Kun Sou teil.

Ihre farbenfrohen, schönen Bildern wurde auf zahlreichen internationalen Ausstellungen in Städten wie Budapest, Wien, Köln, Seoul, Salzburg, Bern, Bukarest, aber auch in vielen ungarischen Orten gezeigt. Julianna Holányi illustriert auch Bücher und Zeitschriften.

Die Ausstellung in Balatonfüred zeigt noch bis 7. März montags bis freitags von 9-18 Uhr, samstags von 8-15 Uhr die farbenfrohen Gesichter des Frühlings.

Óvárosi Művészkávéház
Balatonfüred
Kossuth utca 31
Tel. 06-87/580 652

Niederschläge gut für den Balaton

Der Wasserstand im Balaton scheint sich in diesem Winter wieder einzupendeln. Nach mehr als einem Jahr Wassermangel erreichte der Pegel am 18. Februar 2013 die Marke von 71 Zentimetern am genormten Messpunkt. Damit wurde die untere Grenze des Regelungsniveaus erreicht.

Weiterlesen…

Petri Heil am Balaton

Die Balatoner Nonprofit Fischerei gAG hat nach der Winterpause Ende Februar 2013 die Arbeit wieder aufgenommen und den ersten Fang aus dem See geholt. Zur Prüfung der Kondition und der Gesundheit des Fischbestandes nach dem Winter wurden Muster des Fanges an das veterinärmedizinische Institut gesandt.

Weiterlesen…

Straße in Ungarn nach Diktator Horthy benannt

In der ungarischen Kleinstadt Kunhegyes (Komitat Jász-Nagykun-Szolnok) ist dieser Tage Medienberichten zufolge eine Straße nach dem ungarischen Diktator Miklós Horthy benannt worden. Der Name ersetzte auf Initiative der extrem rechten Jobbik-Partei den des gefallenen Soldaten der Roten Armee Korontschenko. Zu weiteren Namen, die aus dem Straßenverzeichnis gestrichen wurden, gehört auch der des russischen Schriftstellers Maxim Gorki.

Horthy ging als letzter Befehlshaber der k.u.k. Kriegsmarine in die Geschichte ein, der die ungarische Räterepublik niederwarf und später ein enges Bündnis mit Hitler schloss. Ziel des Bündnisses mit den Nazis war vorrangig, die etwa zwei Drittel des ehemaligen ungarischen Gebietes zurückzugewinnen, die als Ergebnis des Ersten Weltkrieges verloren gegangen waren.

Unter Horthy wurden vom ungarischen Parlament eine Reihe antijüdischer Gesetze angenommen. Bereits 1920 erschwerte so der Numerus clausus jungen Menschen jüdischer Herkunft den Zugang zu Hochschulen und Universitäten. Gesetze aus dem Jahre 1938 ähnelten den Nürnberger Rassegesetzen.

Der Verband Jüdischer Glaubensgemeinschaften in Ungarn rief im Zusammenhang mit der neuen Horthy-Straße Regierung und Parlament auf, mit rechtlichen Schritten zu verhindern, dass überhaupt öffentliche Straßen und Plätze diesen Namen tragen können. Ferner solle dafür gesorgt werden, dass bereits nach dem einstigen Reichsverweser benannte Straßen wieder umbenannt werden. Horthy treffe die direkte Verantwortung für die Ermordung mehrerer hunderttausend Juden in Ungarn.