Szijjártó: Ungarn erhielt 10,7 Millionen Masken in 24 Stunden

Ungarn hat in den vergangenen 24 Stunden 10,7 Millionen Masken erhalten, sagte Außenminister Péter Szijjártó. Ärzte und Krankenschwestern benötigen eine ausreichende Menge und Qualität an spezieller Schutzausrüstung, stellte Szijjártó fest – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Über eine „Luftbrücke“ zwischen China und Ungarn habe das Land mehrere 10 Millionen Stück spezieller Schutzausrüstung erhalten, so Szijjártó weiter. Neben der Lieferung von Masken in drei Flugzeugen am vergangenen Tag habe Ungarn auch 900 Liter Desinfektionsmittel und 24.600 Schutzkittel für Ärzte und Krankenschwestern erhalten, so Szijjártó. In den nächsten Tagen würden ab Donnerstag fünf weitere Lieferungen aus China erwartet, sagte er und fügte hinzu, dass diese Flugzeuge bereits darauf warten, auf dem Rollfeld chinesischer Flughäfen beladen zu werden.

Unterdessen seien derzeit acht Grenzübergänge an der ungarisch-rumänischen Grenze für Pendler geöffnet, sagte Szijjártó. Sowohl die ungarische als auch die rumänische Regierung haben Beschränkungen für den Passagierverkehr erlassen, um die Ausbreitung der neuartigen Coronavirus-Epidemie zu verlangsamen, sagte Szijjártó auf Facebook. Aber diese Beschränkungen haben das Leben für Menschen, die auf beiden Seiten der Grenze arbeiten oder Land besitzen, erschwert, fügte er hinzu.

Eine frühere Vereinbarung mit der rumänischen Regierung, drei Grenzübergänge für solche Menschen offen zu halten, sei auf acht erweitert worden, basierend auf den bisherigen positiven Erfahrungen, sagte er. Seit Ostern seien die Grenzübergänge in Csengersima, Vállaj, Létavértes, Ártánd, Méhkerék, Gyula, Nagylak und Kiszombor für Pendler geöffnet, fügte er hinzu.