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Freie Fahrt für Rentner in Ungarn

Rentner über 65 Jahre genießen In Ungarn auf den öffentlichen Verkehrsmitteln weiterhin im wörtlichen Sinne freie Fahrt. Die seit Jahren geltenden Regelungen für Bahn und Linienbusse werden auch unter dem Druck der Finanzkrise nicht außer Kraft gesetzt. Das bestätigte der Minister für Gesellschaftspolitik, Péter Kiss, auf einer Pressekonferenz des Regierungssprechers in Budapest. Zusammen mit Mindestrenten und Unterstützung für Menschen, die wegen der Krise mit ihren Krediten in Not geraten sind, sei dies Bestandteil des Programms zur Krisenbewältigung.

Die freie Fahrt gilt nach wie vor auch für Menschen aus den EU-Ländern, die das 65. Lebensjahr vollendet haben. Das bekräftigte die Kommunikationsabteilung des Verkehrsministeriums auf Anfrage der „Balaton Zeitung“. Anders lautende Gerüchte träfen in keiner Weise zu, da Ungarn als EU-Staat die Bürger aus der Union nicht diskriminiere, sondern gleich behandele.