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Grippewelle rollt über Ungarn

Die in Ungarn seit Wochen grassierende Grippewelle scheint ihren Höhepunkt überschritten zu haben. In der letzten Februarwoche erkrankten mit 37.500 Patienten um 7 Prozent weniger als noch die Woche davor. Von der Grippe sind vor allem Kinder in Kindergärten und Schulen betroffen.

Informationen des Epidemiologischen Zentrums Budapest OEK zufolge ging die Zahl der Neufälle in der 9. Kalenderwoche 2013 in Budapest und in den Komitaten Baranya, Borsod-Abaúj-Zemplén, Győr-Moson-Sopron, Nógrád, Pest, Somogy, Tolna zurück. In den Komitaten Bács-Kiskun, Hajdú-Bihar, Heves, Jász-Nagykun-Szolnok, Szabolcs-Szatmár-Bereg war die Zahl der Erkrankungen gleich, ledig in den Komitaten Békés, Csongrád, Fejér, Komárom-Esztergom, Vas, Veszprém, Zala stieg die Zahl der mit Influenzasymptomen den Arzt aufsuchenden Patienten.

Bei den untersuchten Proben handelt es sich um sowohl den Typus A (H1N1 pdm09, H3, NT) als auch um B und RS. Die Influenza ist im Unterschied zum grippalen Infekt vor allem an den plötzlich auftretenden Krankheitssymptomen – hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl im ganzen Körper, Schüttelfrost, Gliederschmerzen, trockener Husten, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen – zu erkennen.

Informationen des Staatlichen Amtsarztdienstes ÁNTSZ zufolge sind aufgrund der Grippewelle weiterhin dreißig Krankenhäuser und Pflegheime unter Quarantäne. Hier gilt eine generelle oder teilweise Besuchersperre.

Die Liste der betroffenen Einrichtungen wurde auf der Homepage der Behörde veröffentlicht und wird ständig aktualisiert: https://www.antsz.hu/hir1/latogatas.html