Orbán: Beschäftigung in Ungarn wieder auf Vorkrisenniveau

Die Beschäftigung in Ungarn ist auf das Vorkrisenniveau zurückgekehrt, sagte Ministerpräsident Viktor Orbán in einem Interview mit dem öffentlich-rechtlichen Sender Kossuth Radio – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Die Arbeit von Ärzten und Krankenschwestern habe viel zur Wirtschaftsleistung beigetragen, weil „sie jeden Menschen geheilt haben, wo es möglich war“, sagte Orbán. Er fügte hinzu, dass nur noch 2.600 Covid-Patienten im Krankenhaus seien, darunter 338 an Beatmungsgeräten, und etwa 608.000 Menschen hätten sich erholt.

Finanzminister Mihály Varga habe „eine ausgezeichnete Arbeit bei der Zusammenstellung des Budgets für das nächste Jahr“ geleistet, das solche Ausgaben wie die schrittweise Wiedereinführung der 13. Monatsrente, die Zahlung von Rentenprämien und die Steuerbefreiung für unter 25-Jährige abdecke, sagte Orbán. Das Budget 2022 werde es Ungarn ermöglichen, einen im europäischen Vergleich hervorragenden Wachstumspfad einzuschlagen und gestärkt aus der Krise hervorzugehen, fügte er hinzu.

Orbán sagte, dass das operative Gremium, das den Neustart der Wirtschaft und das „Leben jenseits der Wirtschaft“ beaufsichtigen soll, in der nächsten Woche eingerichtet wird. In der Zwischenzeit müssen familienunterstützende Maßnahmen wie Steuerfreibeträge nach Kindern weiter erhöht werden, zusammen mit anderen Anreizen, um Familien zu überzeugen, dass es ihnen finanziell besser geht, wenn sie mehr Kinder haben, sagte Orbán.