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Ungarn könnte vom Schienengüterverkehr zwischen China und der EU profitieren

Der Schienentransport chinesischer Güter biete lukrative Möglichkeiten für das ungarische Schienennetz, sagte Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó auf einer Veranstaltung des Eisenbahnverbandes HungRail – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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Ungarn hat bereits mit der Modernisierung der Bahnlinie Budapest-Belgrad begonnen, um chinesische Waren von griechischen Häfen über Ungarn nach Europa zu transportieren, so Szijjártó. Dieses Projekt soll zwar bis 2025 in Betrieb genommen werden, doch wäre es auch „wichtig, den direkten Eisenbahngüterverkehr von China in die Europäische Union über Ungarn zu leiten“ und so die geografische Lage des Landes „zu monetarisieren“, sagte er.

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Ein solcher Verkehr würde den weiteren Ausbau der Infrastruktur im Nordosten des Landes rechtfertigen, wie etwa das bereits im Bau befindliche intermodale Zentrum in Fényeslitke, sagte er. Die Investition in Höhe von 12 Milliarden Forint (33,3 Mio. EUR) werde bis Ende 2022 in Betrieb genommen, so der Minister. Ein weiteres intermodales Zentrum, das im Westen des Landes geplant ist, werde entscheidend dazu beitragen, dass die Exporte schnell die Seehäfen erreichen, sagte er.

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Szijjártó begrüßte erneut den Bau eines Containerterminals in Zalaegerszeg im Südwesten Ungarns und erklärte, die Anlage werde weitere Investitionen in die Region ziehen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass Mitteleuropa aufgrund des Mangels an Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnstrecken in der Region einen Wettbewerbsnachteil habe.

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Die regionale Zusammenarbeit zielt nun auf den Bau von Eisenbahnstrecken zwischen der Slowakei, der Tschechischen Republik, Ungarn und Polen ab, sagte er. Szijjártó lobte, dass der Bereich die Coronavirus-Krise gut überstanden habe. Umso wichtiger sei es für Ungarn, am wachsenden Verkehr teilzuhaben, sagte er.

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