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„Schlüsselloch“-Chirurgie in Zalaegerszeg

Im Komitat Zala ist mit jährlich 380 neuen Fällen der Dickdarmkrebs laut Statistik die am häufigsten vorkommende Krebsart. Bei Früherkennung bestehen jedoch gute Chancen für eine Heilung. Im Bezirkskrankenhaus von Zalaegerszeg hat man sich sowohl auf die Vorsorge als auch auf die Behandlung von Dickdarmkrebs gut eingestellt. Am Ende des letzten Jahres wurden die Bedingungen für eine laparoskopische Tumorentfernung, die so genannte „Schlüsselloch“-Chirurgie, durch den Kauf neuer Operationsgeräte komplettiert.



Die Laparoskopie liefert ein ebenso gutes Ergebnis wie die offene Chirurgie und hat den Vorteil, dass sich die Patienten schneller vom Eingriff erholen und weniger Schmerzen haben. Bei diesem Verfahren werden keine großen Schnitte in der Bauchdecke geführt, es sind nur 3-4 kleinere Öffnungen notwendig, durch die winzige Kameras und spezielle Operationsgeräte eingeführt werden. Der Eingriff wird über einen Monitor verfolgt und geführt.

Minimal-invasive Eingriffe, also operative Eingriffe mit kleinster Verletzung von Haut und Weichteilen, haben in den letzten Jahrzehnten weltweit immer mehr an Bedeutung gewonnen. Bei dieser Entwicklung kann auch das Bezirkskrankenhaus Zalaegerszeg mithalten. Es begann vor zwanzig Jahren die minimal-invasiven Eingriffe bei der Entfernung von Gallenblasen und erweiterte später das Spektrum Schritt für Schritt auf Operativen an anderen Organen.

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