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Gewusst wie: Tipps für den Umzug nach Ungarn

Umzüge bringen stets einen gewissen Stressfaktor mit sich, besonders, wenn eine weite Strecke zwischen altem und neuem Zuhause liegt. Falls Sie vorhaben, von Deutschland nach Ungarn umzuziehen, verraten wir Ihnen ein paar Tipps, die im Vorhinein bedacht werden sollten, damit der Umzug am Stichtag möglichst reibungslos verläuft.

Umzugskartons
Für einen Umzug nach Ungarn braucht man nicht nur viele Umzugskartons. Man muss auch an viele andere Dinge denken.

Das Auto: Überführungskennzeichen anmelden

Häufig steht die erste Fahrt an den neuen Wohnort bereits vor dem Einzugstermin an, um beispielsweise Behördengänge vor Ort zu erledigen. Aus diesem Grund sollte man möglichst früh ein sogenanntes Überführungskennzeichen anmelden. Bei diesen Kennzeichen wird zwischen zwei Klassen unterschieden: dem Kurzzeit- und dem Ausfuhrkennzeichen.

  • Das Kurzzeitkennzeichen hat lediglich eine Gültigkeit von 5 Tagen und kommt zumeist bei einem Autokauf in einer etwas weiter entfernten Stadt infrage. Zudem wird das Kurzzeitkennzeichen von vielen Staaten nicht akzeptiert, weshalb es für den Umzug ins Ausland eher nicht geeignet ist.
  • Das Ausfuhrkennzeichen hingegen kann zwischen 15 Tagen und einem Jahr gültig sein, je nachdem, welche Zeitspanne bei der Kfz-Haftpflichtversicherung beantragt wird. Für die Beantragung ist die Zulassungsstelle des derzeitigen Wohn- oder Geschäftsortes zuständig. Detaillierte Informationen bezüglich des Überführungskennzeichens bieten beispielsweise Versicherer wie CosmosDirekt.

Die Arbeitserlaubnis: Bei der Meldebehörde beantragen

Da Ungarn innerhalb der EU liegt, sollte es kein Problem sein, eine Arbeitserlaubnis zu bekommen. In aller Regel genügt es, mit dem Pass oder Personalausweis sowie dem Arbeitsvertrag zur zuständigen ungarischen Meldebehörde zu gehen.

Die Behörden: Neuen Wohnsitz angeben, Leistungen erfragen

Je nachdem, wie lange der Aufenthalt in Ungarn geplant ist, ist eine Ab- bzw. Ummeldung bei allen Behörden notwendig. Darunter fallen Behörden wie das Einwohnermeldeamt, das Finanzamt und das Arbeitsamt, aber auch Versicherungen. Überprüfen Sie Ihre Lebens-, Haftpflicht-, Unfall- und insbesondere die Krankenversicherung. Der Versicherungsnehmer sollte sich informieren, welche Versicherungsleistungen auch im Ausland gelten. Ebenfalls sollte die Bank über den Wechsel des Wohnsitzes in Kenntnis gesetzt werden. Es ist empfehlenswert, so früh wie möglich mit den Behördengängen zu beginnen, da einige Ämter eventuell ausschließlich mit Terminen arbeiten – mindestens ein Monat Vorlaufzeit sollte eingerechnet werden.

Die Post: Nachsendeauftrag auch ins Ausland

Sowohl bei Umzügen innerhalb Deutschlands als auch beim Umzug nach Ungarn ist ein Nachsendeauftrag empfehlenswert, damit wichtige Post den Adressaten erreicht. Die Kosten für sechs Monate betragen etwa 20 Euro.

Bei all den Aufgaben, die vor einem Umzug organisiert werden müssen, sollte selbsterklärend nicht vergessen werden, sich rechtzeitig um ein Umzugsunternehmen zu kümmern, das auch Umzüge ins EU-Ausland durchführt. Eine Liste für eine Übersicht, ob bei der restlichen Planung nichts vergessen wurde, findet sich auf www.umziehen.de.